Rückrufservice
|
FAQ

Preisdruck im Handel und Strategiewechsel bei Marken: Warum POS-Maßnahmen jetzt zum wichtigsten Wachstumshebel werden

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Januar 2026



Preisschlacht im Discount trifft strategische Neuausrichtung der Marken


Der aktuelle Preiskampf im Discount sorgt branchenweit für Diskussionen. Besonders die aggressive Preisstrategie von Lidl wird von Experten kritisch gesehen. Sinkende Preise erhöhen kurzfristig die Frequenz, setzen jedoch Margen, Hersteller und langfristige Markenwerte massiv unter Druck.

Parallel dazu reagieren Markenhersteller auf diese Marktrealität mit tiefgreifenden Veränderungen. Ein prominentes Beispiel ist Barry Callebaut, einer der weltweit größten Schokoladenhersteller, der mit der Ernennung eines ehemaligen Unilever-Topmanagers zum neuen CEO ein klares Signal setzt. Marken müssen sich neu aufstellen, effizienter werden und näher an den Markt rücken.



Warum Preis allein keine Strategie mehr ist


Sowohl im Discount als auch im Markenartikelbereich zeigt sich immer deutlicher: Preis ist kein nachhaltiger Differenzierungsfaktor mehr. Wenn alle günstiger werden, verlieren Produkte ihre Einzigartigkeit. Für den Handel entsteht Austauschbarkeit, für Marken Bedeutungsverlust.

Kunden reagieren zunehmend preissensibel, aber nicht ausschließlich rational. Kaufentscheidungen entstehen weiterhin im Markt, oft spontan und emotional. Genau hier liegt der Hebel, den weder reine Preissenkungen noch strategische Managementwechsel allein lösen können.



Der POS als verbindendes Element zwischen Handel und Marke


Der Point of Sale ist der Ort, an dem Handelsstrategie und Markenführung aufeinandertreffen. Für Discounter bedeutet das: Abverkauf muss nicht nur billig, sondern sichtbar organisiert sein. Für Marken heißt es: Wer im Regal nicht auffällt, wird trotz starker Marke ignoriert.

POS-Maßnahmen schaffen diese Verbindung. Zweitplatzierungen, aufmerksamkeitsstarke Displays, Regalstörer oder Aktionsflächen lenken den Blick, erklären Mehrwerte und schaffen Kaufimpulse – unabhängig vom Preisniveau.



Warum POS-Maßnahmen gerade bei Süßwaren besonders wirksam sind


Produkte wie Schokolade gehören zu den klassischen Impulsartikeln. Kaufentscheidungen fallen selten geplant, sondern aus dem Moment heraus. Genau deshalb reagieren Süßwaren überdurchschnittlich stark auf POS-Impulse.

Für Hersteller wie Barry Callebaut ist das ein zentraler Ansatzpunkt. In einem Markt mit steigendem Kostendruck und wachsendem Wettbewerb entscheiden Sichtbarkeit und Platzierung darüber, ob Volumen gehalten oder verloren wird.



Was Marken aus der aktuellen Situation lernen müssen


Der Führungswechsel bei globalen Marken zeigt: Effizienz, Marktverständnis und Nähe zum Handel werden wichtiger als reine Markenhistorie. POS-Maßnahmen sind kein taktisches Beiwerk mehr, sondern ein strategischer Bestandteil moderner Markenführung.

Marken, die gezielt in POS investieren, gewinnen:
mehr Aufmerksamkeit
höhere Abverkaufsraten
stärkere Präsenz trotz Preisdruck



Fazit: Der POS ist der neue strategische Hebel


Die Kombination aus Preisdruck im Discount und strategischer Neuausrichtung bei Marken führt zu einer klaren Erkenntnis: Wachstum entsteht dort, wo Kaufentscheidungen fallen. Der POS ist nicht mehr nur Verkaufsfläche, sondern strategischer Erfolgsfaktor für Handel und Hersteller gleichermaßen.

Schreib uns an anfragen@crossover-mediagroup.de
oder ruf uns direkt an unter 089 54 84 66 40
und lass uns gemeinsam aus Impulsen messbaren Abverkauf machen.

Schau mal auf MeinPointOf.Sale