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Strukturwandel im Getränkeregal: Verlierer, Gewinner und warum Zweitplatzierung jetzt über Marktanteile entscheidet

Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Februar 2026


Gewinner und Verlierer im Getränkeregal – und was das für den POS bedeutet


Der Getränkemarkt in Deutschland verändert sich grundlegend. Während jahrzehntelang Bier, Wein und Spirituosen stabile Säulen im Handel waren, zeigt sich heute ein klarer Strukturwandel.

Die Ursachen sind vielschichtig:

Gesundheitsbewusstsein
Fitness- und Longevity-Trend
Verändertes Konsumverhalten der Gen Z
Sober-Curious-Bewegung
Preissensibilität im LEH
Neue Lifestyle-Werte

Das Ergebnis: Alkohol verliert strukturell an Bedeutung – aber Konsum verschwindet nicht. Er transformiert sich.



Die Verlierer: Klassische Alkoholsegmente


Besonders betroffen sind:

Pilsbier im Preiseinstiegssegment
Standard-Weine ohne Differenzierung
Hochprozentige Spirituosen im Massenmarkt
Großvolumige Aktionsware

Diese Kategorien verlieren nicht nur Volumen, sondern vor allem emotionale Relevanz. Der Konsum findet seltener statt, bewusster und selektiver. Der klassische Kastenbier-Kauf für das Wochenende ist bei jüngeren Zielgruppen deutlich rückläufig.

Doch das bedeutet nicht das Ende – sondern eine strategische Neuausrichtung.



Die Gewinner: Alkoholfrei, funktional, premium


Stark wachsende Kategorien sind:

Alkoholfreies Bier
Alkoholfreier Gin und Aperitif
Hard Seltzer
Zero Sugar Energy Drinks
Protein-Getränke
Vitamin- und Adaptogen-Drinks
Premium Mineralwasser
Kombucha und fermentierte Getränke

Der Konsument ersetzt Alkohol nicht durch Verzicht, sondern durch Optimierung. Statt Rausch steht Funktion im Mittelpunkt. Statt Menge zählt Qualität. Statt Gewohnheit entscheidet Identität.



Warum Zweitplatzierung jetzt strategisch wird


Im Strukturwandel entscheidet Sichtbarkeit. Beide Gruppen – Verlierer und Gewinner – brauchen unterschiedliche POS-Strategien.



Reaktivierung alter Alkoholkunden


Für klassische Alkoholmarken bedeutet der Wandel nicht Kapitulation, sondern Reaktivierung. Ziel ist nicht mehr Masse, sondern Anlass.

Hier funktioniert Zweitplatzierung als Event-Kommunikation, Premium-Inszenierung, anlassbezogene Aktivierung, Limited Edition oder saisonale Genusswelt.

Typische Trigger sind Grillsaison, Fußballturniere, Weihnachten, Oktoberfest oder Sommer-Aperitif. Die Ansprache muss emotional sein: Genuss, Geselligkeit, Tradition, Qualität, Handwerk.

Reaktivierung bedeutet: Wertigkeit erhöhen statt Rabatt steigern.



Neukundenaktivierung bei Gewinner-Kategorien


Ganz anders bei alkoholfreien und funktionalen Getränken. Hier geht es um Entdeckung, Probierimpuls, Lifestyle, Gesundheit und Selbstoptimierung.

Die Zweitplatzierung sollte hell, modern, clean, informativ und dynamisch sein. Trigger funktionieren über Zero Sugar, High Protein, Mit Elektrolyten, Alkoholfrei, Vegan oder Natürlich fermentiert.

Hier dominieren Impulskäufe.



Der psychologische Unterschied


Alkohol wird bewusster, seltener und anspruchsvoller gekauft. Funktionale Getränke hingegen sind spontan, experimentell und trendgetrieben.

Alkohol braucht Storytelling. Alkoholfrei braucht Sichtbarkeit.



Warum der Handel ohne POS verliert


Im Regal verschwimmen Kategorien zunehmend. Ohne Zweitplatzierung entsteht Orientierungslosigkeit. Der POS übernimmt die Rolle der Navigation und strukturiert den Wandel sichtbar.



Fazit


Der Getränkemarkt stirbt nicht – er transformiert sich. Verlierer brauchen Reaktivierung durch Premiumisierung und Anlasskommunikation. Gewinner brauchen aggressive Sichtbarkeit und Probierimpulse. Beide brauchen strategische Zweitplatzierung.



Schreib uns an anfragen@crossover-mediagroup.de
oder ruf uns direkt an unter 089 54 84 66 40
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